AKTUELL:
Treffen der Jungen
Initiative in Duisburg
Inzwischen
gibt es sieben Generationen von Zivildienstleistenden bzw. von jungen Menschen
im Freiwilligen Sozialen Jahr, die ihren Dienst in einer Einrichtung der IP
geleistet haben. Zu einem Austausch kamen rund 20 Jugendliche, unter ihnen
viele ehemalige Zivis, sowie Beirats- und Vorstandsmitglieder am 30. Dezember
2008 in Duisburg zusammen. Zum einen sind die jungen Erwachsenen Botschafter
der Initiative in Russland – und nach ihrer Rückkehr auch in Deutschland, um
Altersgenossen mit der diakonischen Arbeit vertraut zu machen. Zum anderen sind
sie eine Zeit lang rund um die Uhr vor Ort. Für 2010 soll wieder eine
Begegnungstagung von jungen deutschen und russischen Erwachsenen stattfinden.
Für das Jahr 2009/2010 haben sich
drei junge Leute für ihre Freiwilliges Jahr/ihren Zivildienst in Pskow angemeldet.
Wir werden sie demnächst vorstellen. Ein
vierter Platz ist noch zu vergeben. Anfragen bitte an die Anschrift im
Impressum.
Zeichen für die Zukunft - Junge
Initiative Pskow
Kontakt:
Deutsche und
Russen im Mai 2005.
Die meisten Mitglieder der
Initiative Pskow sind schon in der zweiten Hälfte ihres Lebens angelangt. Aber
in den letzten Jahren seit der Gründung sind doch auch ein paar junge Menschen
hinzugestoßen. Sie sind auch wichtig für eine erfolgreiche Arbeit, weil sie mit
ihren Ideen Neues anstoßen und Bewährtes in der Zukunft fortführen können.
Dies waren auch die Gründe für das Entstehen der Jungen
Initiative Pskow. Wir sind ein Arbeitskreis unter dem großen, schützenden
Dach der Initiative. Wir wollen uns bei der Arbeit einbringen und andere junge
Menschen anregen sich zu engagieren. Die Junge Initiative ist ein loser
Zusammenschluss aller Mitglieder unter 35 Jahren, aber auch alle
Nichtmitglieder in diesem Alter sind gerne eingeladen bei uns mitzuarbeiten.
Rückblick
2005:
2006:
Durch die finanzielle Unterstützung der Fasel- und der Werner-Peter-Schmitz-Stiftung sowie der Stiftung West-östliche Begegnung und durch einen Eigenbeitrag konnten zehn deutsche Jugendliche im Alter zwischen sechzehn und zwanzig vom 23. Juli bis 5. August auf dem Gelände der Pskower Behindertenwerkstatt am eigenen Körper erfahren, wie konkretes soziales Engagement aussehen kann. Bei einem Workcamp wurden zusammen mit gleichaltrigen Russinnen und Russen Aufräum- und Restarbeiten an den Neubauten durchgeführt und der umlaufende Zaun neu gestrichen.
Während der Arbeit wurde schnell deutlich, dass Engagement nicht nur anstrengend ist, sondern auch viel Spaß bringen kann. Durch das gemeinsame Arbeiten wurde auch das Interesse an der jeweils anderen Kultur geweckt. Um die menschlichen Kontakte zu stärken, standen natürlich nicht nur die zu erledigenden Arbeiten auf dem Programm, sondern auch Ausflüge nach Moskau, Nowgorod und ins Puschkingebirge. Aber auch an Tagen ohne Ausflüge wurden die Abende meist gemeinsam verbracht. So kam man sich näher, und Freundschaften bildeten sich trotz einiger Sprachschwierigkeiten sehr schnell.
Bei einem Grillfest am letzten Abend war nicht zu übersehen, wie gut sich die Jugendlichen aus Russland und Deutschland zu einer richtigen Gruppe zusammengefunden hatten, und nicht wenige waren traurig, sich voneinander verabschieden zu müssen.