AKTUELL:

Treffen der Jungen Initiative in Duisburg

Inzwischen gibt es sieben Generationen von Zivildienstleistenden bzw. von jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr, die ihren Dienst in einer Einrichtung der IP geleistet haben. Zu einem Austausch kamen rund 20 Jugendliche, unter ihnen viele ehemalige Zivis, sowie Beirats- und Vorstandsmitglieder am 30. Dezember 2008 in Duisburg zusammen. Zum einen sind die jungen Erwachsenen Botschafter der Initiative in Russland – und nach ihrer Rückkehr auch in Deutschland, um Altersgenossen mit der diakonischen Arbeit vertraut zu machen. Zum anderen sind sie eine Zeit lang rund um die Uhr vor Ort. Für 2010 soll wieder eine Begegnungstagung von jungen deutschen und russischen Erwachsenen stattfinden.

Für das Jahr 2009/2010 haben sich drei junge Leute für ihre Freiwilliges Jahr/ihren Zivildienst in Pskow angemeldet. Wir werden sie demnächst vorstellen. Ein vierter Platz ist noch zu vergeben. Anfragen bitte an die Anschrift im Impressum.

 

 

 

Zeichen für die Zukunft - Junge Initiative Pskow

 

Kontakt: Jonas Wiedner, Tel.: 0221-7162078, E-Mail: jonaswiedner@yahoo.de

 

 Deutsche und Russen im Mai 2005.

 

Die meisten Mitglieder der Initiative Pskow sind schon in der zweiten Hälfte ihres Lebens angelangt. Aber in den letzten Jahren seit der Gründung sind doch auch ein paar junge Menschen hinzugestoßen. Sie sind auch wichtig für eine erfolgreiche Arbeit, weil sie mit ihren Ideen Neues anstoßen und Bewährtes in der Zukunft fortführen können.

Dies waren auch die Gründe für das Entstehen der Jungen Initiative Pskow. Wir sind ein Arbeitskreis unter dem großen, schützenden Dach der Initiative. Wir wollen uns bei der Arbeit einbringen und andere junge Menschen anregen sich zu engagieren. Die Junge Initiative ist ein loser Zusammenschluss aller Mitglieder unter 35 Jahren, aber auch alle Nichtmitglieder in diesem Alter sind gerne eingeladen bei uns mitzuarbeiten.  


 

 

Rückblick

 

2005:

- Bericht von der Pskow-Fahrt zum 8. Mai 2005

 

2006:

Jugendliche engagierten sich im Workcamp

Durch die finanzielle Unterstützung der Fasel- und der Werner-Peter-Schmitz-Stiftung sowie der Stiftung West-östliche Begegnung und durch einen Eigenbeitrag konnten zehn deutsche Jugendliche im Alter zwischen sechzehn und zwanzig vom 23. Juli bis 5. August auf dem Gelände der Pskower Behindertenwerkstatt am eigenen Körper erfahren, wie konkretes soziales Engagement aussehen kann. Bei einem Workcamp wurden zusammen mit gleichaltrigen Russinnen und Russen Aufräum- und Restarbeiten an den Neubauten durchgeführt und der umlaufende Zaun neu gestrichen.

Während der Arbeit wurde schnell deutlich, dass Engagement nicht nur anstrengend ist, sondern auch viel Spaß bringen kann. Durch das gemeinsame Arbeiten wurde auch das Interesse an der jeweils anderen Kultur geweckt. Um die menschlichen Kontakte zu stärken, standen natürlich nicht nur die zu erledigenden Arbeiten auf dem Programm, sondern auch Ausflüge nach Moskau, Nowgorod und ins Puschkingebirge. Aber auch an Tagen ohne Ausflüge wurden die Abende meist gemeinsam verbracht. So kam man sich näher, und Freundschaften bildeten sich trotz einiger Sprachschwierigkeiten sehr schnell.

Bei einem Grillfest am letzten Abend war nicht zu übersehen, wie gut sich die Jugendlichen aus Russland und Deutschland zu einer richtigen Gruppe zusammengefunden hatten, und nicht wenige waren traurig, sich voneinander verabschieden zu müssen.