Dorothee Oberlinger

„Flötenlust bei Bach, Vivaldi und Telemann“

Benefizkonzert für die Initiative Pskow

zusammen mit dem „Ensemble 1700“

Samstag, 17. Juli 2010, 19.00 Uhr

Friedenskirche Köln-Mülheim, Wallstr. 70, 51063 Köln

Die Blockflötistin Dorothee Oberlinger wurde 1969 in Aachen geboren und zählt heute zu den weltweit führenden Musikern auf ihrem Instrument. Als "Instrumentalistin des Jahres" wurde sie 2008 mit dem renommierten Musikpreis "Echo Klassik" ausgezeichnet. Das Benefizkonzert findet statt im Rahmen der Feiern anlässlich des 400-jährigen Bestehens der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein. Der Kirchenraum wurde 1998/99 so umgestaltet, dass er sich für Konzerte besonders eignet. [mehr]

 

Melodramen mit Corinna Kirchhoff und Elisabeth Leonskaja

Am 10. Oktober 2010 gibt es um 19.30 Uhr im Theater der Stadt Krefeld, Theaterplatz 3, einen Abend unter dem Titel „Melodramen“ mit der berühmten Schauspielerin Corinna Kirchhoff und der großen Pianistin Elisabeth Leonskaja. Es ist eine Benefizveranstaltung für die Initiative Pskow. Melodramen waren im 19. Jahrhundert in ihrer Art, Wort und Musik zu verbinden, revolutionär: es sind Lieder ohne Gesang. Denn die zugrunde liegenden Balladen – etwa von Gottfried August Bürger, Nikolaus Lenau und Friedrich Hebbel – wurden nicht gesungen, sondern in hochdramatischer Weise rezitiert. Die Musik dazu schrieben Komponisten wie Robert Schumann, Franz Liszt oder Richard Strauss. - Nachdem die Kosten für die „Bereitstellung des spielfertigen Hauses“ in Krefeld abgezogen sind, geht der Reinerlös an die IP.

 

Brassband des Pskower Waisenhauses kommt nach Deutschland

Vor zwei Jahren gastierte die Band des Waisenhauses, eines Projekts unter dem Dach der Initiative Pskow, in Deutschland und begeisterte das Publikum. Jetzt kommen die Jungen und Mädchen mit ihrem Leiter Alexandr Roor wieder nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, und zwar zwischen dem 25. Oktober und dem 7. November. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck finanzieren mit ihren Spenden die Reise- und Aufenthaltskosten. Der Reinerlös kommt dem Waisenhaus und dem letzten Bauabschnitt der Werkstätten zugute. [Die Auftrittsorte und -termine]

 

Kirchenprojekt verändert russische Behindertenpolitik - Erstmals staatliche Gelder für die einzige Behindertenwerkstatt Russlands. Am 8. April 2010 veröffentlichte der Evangelische Pressedienst (West) den folgenden Interview-Bericht.

Duisburg/Pskow (epd). Nach zwölf Jahren Aufbauarbeit wird die einzige Behindertenwerkstatt Russlands in der Stadt Pskow, bislang ausschließlich von deutschen Geldern finanziert, erstmals vom russischen Staat finanziell gefördert. "Wir haben für die russischen Menschen mit geistigen Behinderungen einen entscheidenden Durchbruch erzielt", sagte Dieter Bach, Geschäftsführer der Initiative Pskow, am Donnerstag im epd-Gespräch. Der letzte Bauabschnitt der Werkstatt, für den eine Million Euro Kosten veranschlagt sind, werde zur Hälfte von der zuständigen Verwaltungseinheit, dem Oblast Pskow gefördert. [gesamter Text]

Dokumentation Pskower Presse (1): Zum Besuch von Generalgouverneur Ilja Klebanow im HPZ und in den Werkstätten

Mitteilungen aus Nachrichtenagenturen und Presse zusammengestellt von D. Kamaljagin «Pskower Provinz» № 8, 04.03.2010

Die Integrativen Behindertenwerkstätten der Stadt Pskow rechnen auf finanzielle Unterstützung durch den Oblast

„Wir rechnen damit, dass der Besuch von Herrn Ilja Klebanow neue Perspektiven eröffnet. Wir hoffen, dass unsere einzigartigen Werkstätten ein Experimentierfeld für die ganze Nordwestliche Region werden können“, das hat die Direktorin der Werkstätten, Frau Larissa Fedotowa gesagt. Ihrer Meinung nach ist Finanzhilfe durch den Oblast nötig, um die Baustufe 4 der Werkstätten abzuschließen. „Außerdem möchten wir auch  über das Leben der Werkstätten reden.“

Der Geschäftsführer der Stiftung "Initiative Pskow", Dr. Dieter Bach, erwartet ebenfalls viele Veränderungen durch den Besuch des bevollmächtigten Vertreters des Präsidenten in der Nordwestlichen Region, Ilja Klebanow. „Ich denke, er wird diese in Russland einzigartigen Werkstätten sehen und verstehen, dass ihr Bau abgeschlossen werden muss. Die Werkstätten sind Modell für das ganze Russland“, sagte Bach.

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Dokumentation Pskower Presse (2) : Zum «Dach der Geborgenheit», zusammengestellt von J.A.Ogurzowa, Leiterin der Abteilung für Information und Bibliographie der Zentralen Bibliothek Pskow

„Dach der Geborgenheit“

Nicht nur die Eltern, die ihre Kinder verließen, sondern auch Paare, die ein Kind adoptierten, wissen, dass es das „Dach der Geborgenheit“ in Pskow gibt. Dieses Obdach wurde im Jahre 2003 im Rahmen des Projekts der deutschen gesellschaftlichen Organisation "Initiative Pskow" und der Verwaltung der Stadt Pskow, von Wohlfahrtsorganisationen und Pskower Unternehmen geschaffen.

Während fünf Jahren nahm die deutsche Seite an der Finanzierung dieses  Projektes teil, zahlte dem Personal die Gehälter aus. Hauptziel des „Daches der Geborgenheit“ ist die medizinisch-pädagogische und  soziale Adaptation der Kinder, die von den Eltern verlassen wurden.

Ostapez N. in Pskower Provinz, 4. Februar 2010 [mehr]

 

 

Generalgouverneur Ilja Klebanow besucht das HPZ und die Werkstätten

Hohen Besuch gab es am 1. März 2010 im Heilpädagogischen Zentrum und in den Pskower Werkstätten. Der Generalgouverneur des Föderalen Verwaltungsbezirks Nordwest, Ilja Klebanow, der Pskower Gouverneur Dr. Andrej Turtschak mit mehreren Mitarbeitern, dazu kamen als Vertreter der Stadt Oberstadtdirektor Jan Luzin, Stadtdirektor Alexander Wologshanin und Alexandra Pyshowa, die auch dolmetschte. Von deutscher Seite waren anwesend: Ulrich Hack, Hans Paskert, Dieter Bach.

Fernsehen, Presse und Hörfunk waren dabei und berichteten in Reportagen und Interviews. Die Führung durch die Werkstätten übernahm deren Leiterin, Larissa Fedotowa.

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Unbedingt hingehen: Flötenkonzert für Pskow

Am Samstag, 17. Juli 2010, um 19.00 Uhr gibt die international bekannte Blockflötistin Dorothee Oberlinger mit einem Begleitensemble ein Benefizkonzert zugunsten der Initiative Pskow in der Friedenskirche in Köln-Mülheim, Wallstr. 70. Das Motto: „Flötenlust bei Bach, Vivaldi und Telemann“. Dorothee Oberlinger, 1969 in Aachen geboren, zählt zu den führenden Musikern auf ihrem Instrument. „Spiegel online“ schrieb: „Oberlinger spielt Telemann, als ginge es um letzte Dinge. Edler klang eine solche Altflöte wohl nie.“

 

Die Brassband des Pskower Waisenhauses

Fünf Mädchen und 19 Jungen, begleitet von zwei Lehrerinnen, einem Lehrer und dem Dirigenten Alexander Roor werden in der Zeit vom 24.Oktober. bis zum 7.November. 2010 in Deutschland sein und an verschiedenen Orten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Konzerte geben oder Gottesdienste musikalisch begleiten. Eine anteilige Finanzierung haben u.a. der russische Premierminister Wladimir Putin und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck zugesagt. Die Auftrittstermine und -orte werden rechtzeitig auch im Newsletter mitgeteilt.

 

Pskow – von der zerstörten zur sozialen Stadt

Unsere neue Wanderausstellung

Auf 21 Tafeln im Format DIN A 0 gibt die neue Wanderausstellung der Initiative Pskow eine kompakte, farbige, lebendige Information über deren Arbeit. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Stadt Pskow und der Initiative (demnächst ist es 20 Jahre her, dass die ersten vorsichtigen Kontakte geknüpft wurden) wird sehr anschaulich die Arbeit des Heilpädagogischen Zentrums, der Werkstätten, der Säuglingsstation, des Frühförderzentrums, des Hospizes und zahlreicher weiterer Projekte unter dem Dach der Initiative Pskow vorgestellt. Das geschieht durch eindrucksvolle Fotos, kurze erläuternde Texte und – das ist neu gegenüber der Vorgänger-Ausstellung „Spuren in die Zukunft“ – durch die Vorstellung einzelner Menschen in den verschiedenen Projekten.
Über die noch freien Termine gibt Ulrich Hack (Tel. 0202 31 02 24).Auskunft.Infos auch hier im Internet.

 

Der Laden der Werkstätten heißt jetzt „Pskower Engel“

Er liegt mitten in der Stadt (Uliza Truda Nr. 47) und wurde am 12. November 2009 eröffnet. Angeboten werden alle Produkte der Werkstätten, nicht zuletzt auch der Gärtnerei. Ebenso wichtig ist die Information der Pskower Bürger über die Werkstätten und, wo nötig, auch eine erste Beratung für Eltern behinderter Kinder.

Produkte anderer Einrichtungen werden noch nicht angeboten. Hier müssen die entsprechenden Verträge vorbereitet werden.

Der Besuch durch die Pskower ist gut.

 

Deutsch-russische Konferenz in Pskow

Vertreter der Pskower Wirtschaft, der Pskower Werkstätten der IP und von Beschützenden Werkstätten in Deutschland, trafen sich am 13. November in Pskow. Hauptziel war die Präsentation deutscher Erfahrungen bei der Arbeit von Behinderten und bei der Zusammenarbeit deutscher Werkstätten mit Wirtschaftsunternehmen. Der Geschäftsführer der Kreuznacher Diakonie, Rolf Gillmann, sprach zum Thema: „Die Werkstätten sind ein starker Partner für die Wirtschaft“. An der Konferenz nahmen auch der deutsche Generalkonsul in St. Petersburg, Peter Schaller, sowie Dr. Erich Dumelin von der Werner Peter Schmitz-Stiftung und Vertreter von Stadt und Oblast Pskow teil.

 

Von Zivis und Senioren

Im Herbst 2010 kommen zwei neue Zivildienstleistende und zwei junge Frauen im Sozialen Jahr nach Pskow. Zwei werden im HPZ und zwei in den Werkstätten für ein Jahr arbeiten. Im August werden sie ihre Wirkungsstätten und die Stadt bei einem Einführungsseminar kennen lernen. Interessenten für die kommenden Jahre finden Informationen hier.

Im Juli werden wie in den Jahren zuvor vier bis fünf Senioren für knapp drei Wochen nach Pskow kommen und verschiedene Reparaturarbeiten an Gebäuden und Einrichtungen durchführen. Wohnen werden sie im Bildungszentrum der Initiative Pskow.

 

Der Architekt der Initiative Pskow, Reimar Kirchhoff, über das Jahr 2009

In einem persönlichen Rückblick schreibt Reimar Kirchhoff:

„Wie im letzten Jahr bin ich dankbar für jede Nachricht, die beweist, dass eben doch sehr viel geschieht in Pskow, in Russland. Euer aller Einsatz im nun endenden Jahr hat die Sache fühlbar weiter gebracht, gefestigt und verbreitert. Über die grundlegenden Veränderungen in Stadt und Oblast haben unsere Einrichtungen Bestand behalten. Vielleicht fehlte gerade noch dieser Beweis. Darüber hinaus gelingt die Verbreitung in weiteren Teilen Russlands allmählich. Man wünscht sich baldige politische Auswirkungen (und Geld!). Vor Jahren noch undenkbar!“

 

Samstag, 17. Juli 2010, 19.00 Uhr, Köln-Mülheim

Flötenkonzert als Benefiz für Pskow

Die international bekannte Blockflötistin Dorothee Oberlinger gibt zusammen mit dem Ensemble 1700 ein Benefizkonzert zugunsten der Initiative Pskow in der Friedenskirche in Köln-Mülheim. Das Motto: „Flötenlust bei Bach, Vivaldi und Telemann“. Dorothee Oberlinger, 1969 in Aachen geboren, zählt zu den führenden Musikern auf ihrem Instrument. Sie errang zahlreiche Preise bei Wettbewerben und erhielt wichtige Auszeichnungen, darunter 2008 den renommierten „Echo“ Musikpreis in der Kategorie „Instrumentalist/Instrumentalistin des Jahres".

 

Veränderungen im Pskower Hospiz

Wegen der häufigen Brände in russischen Altersheimen wurden die Brandbestimmungen sehr verschärft. Dr. Ludmilla Stepanowa, die Leiterin des Hospizes, hat alle fehlenden Vorrichtungen sofort zusammengestellt.  (mehr)

 

Neue Wanderausstellung eröffnet

Eine von Jochen Leyendecker graphisch gestaltete Ausstellung „ Pskow 1941-2011. Von der zerstörten zur sozialen Stadt“ wurde auf der Mitgliederversammlung der Initiative Pskow im November 2009 eröffnet. Die Ausstellung kann in Kirchen, Gemeindehäusern und anderen öffentlichen Gebäuden gezeigt werden. Terminabsprachen mit dem Geschäftsführer Dr. Dieter Bach, Düsseldorfer Str. 282, 47053 Duisburg.

 

Iwan Tsetserskij in Deutschland

Der Stadtpräsidente von Pskow, Iwan Tsetserskij, hielt sich vom 22. bis 29.November in Deutschland auf. Auf seinem Programm standen Begegnungen mit den Mitgliedern des Vorstands, Kennenlernen der Werkstattarbeit in Deutschland, Gespräche mit dem russischen Generalkonsul in Bonn und Vertretern verschiedener Städte u.a. auch über die Förderung der Touristik (mehr)

 

Studienfahrt durch Russland

Vom 18. Juli bis zum 1. August 2010 findet wieder eine Studienfahrt der Initiative Pskow durch Russland statt. Diesmal geht es auf den Spuren der Heiligen Olga, der Schutzheiligen der Stadt, nach Kiew, Odessa, Jalta und Pskow. Die gesamten Reisekosten incl. Visa, Unterbringung (in der Regel Drei-Sterne-Hotels) und Verpflegung betragen 1.620,00 € im Doppel- und 1.800,00 € im Einzelzimmer. Eine schnelle Anmeldung (bei Dr. Dieter Bach, s.o.) ist notwendig, da sonst die verbilligten Flugpreise und damit der Gesamtpreis nicht zu halten sind.

 

Weiterbildung in der Altenpflege

Geplant ist nach bemerkenswerten Fortschritten (s. Newsletter 3) jetzt die Errichtung eines Musteraltenheimes mit entsprechenden Räumen für Aufenthalt und Freizeitgestaltung. Dort könnte dann exemplarisch das Personal von der Leitung bis zur Basis weitergebildet werden.

 

Sanierung der Pskower Hospizes vollendet

Der Freundeskreis „Hospiz zur heiligen Marfa-Maria Pskow“ konnte in diesem Jahr sein Projekt, einen maroden leeren Kindergarten in ein funktionstüchtiges Hospiz für Sterbende und Pflegebedürftige zu verwandeln, weitgehend abschließen. Das Hospiz hat zwei Stationen, eine für Sterbende mit 15 Betten und eine Pflegestation für Krebskranke und Schlaganfallpatienten mit 20 Betten. Zum Team gehören 52 Mitarbeiter, darunter 3 Hausärzte, 22 Krankenschwestern, 19 Pflegerinnen und 8 technische Mitarbeiter. Zwei orthodoxe Pfarrer betreuen das Haus seelsorglich.

 

Neuer Leiter der Frühförderstelle Limpopo

Im September 2009 besuchte der Nachfolger von Dr. Elena Sjatschina, der Kinderarzt und Neurologe Dr. Wladimir Novosjadlo, das Sozialpädiatrische Zentrum der SANA-Klinik Remscheid, die Rurtal-Schule und die Frühförderstelle der Lebenshilfe in Oberbruch. Bis heute hat die Frühförderstelle Limpopo mehr als 600 Kindern und ihren Familien helfen können.

 

Hospitation von Pskower Eltern in Deutschland

Im Oktober 2010 besuchte eine Gruppe von Eltern der Werkstatt-Beschäftigten Deutschland. Mit großem Interesse lernten sie die Arbeit der deutschen Werkstätten kennen. Besonders beeindruckte sie die Arbeit der für die Produktion verantwortlichen Mitarbeiter, deren Flexibilität, Mobilität und hohes Verantwortungsniveau.

In der Elternversammlung erzählten die Eltern von ihren Eindrücken. Es wurde beschlossen, einen Elternfonds einzurichten mit einem Beitrag von 500 Rubeln pro Familie und Jahr. Das Geld wird für den Kauf von Süßigkeiten für die Festveranstaltungen in der Werkstatt gebraucht.

 

Drei neue Arbeitsplätze für Menschen mit geistigen Behinderungen im „Pskower Engel“

Mit Presse und Fernsehen, mit Stadtpräsident und Bürgermeister, mit Menschen mit Behinderungen aus den Pskower Werkstätten und vielen Gästen wurde der „Pskower Engel“ eröffnet, ein Laden, in dem Produkte der Werkstatt, aber auch anderer Behinderteneinrichtungen angeboten werden. Schmuck geworden ist er mit übersichtlichen Regalen, einer großen Theke und einer hochmodernen Kasse.

Neben einer Verkaufsleiterin werden hier in Zukunft zwei junge Männer und eine junge Frau mit einer geistigen Behinderung arbeiten. Am Eröffnungstag waren sie mit großem Eifer bei der Sache. Unsere Hoffnung ist groß, dass sich der Laden einer großen Nachfrage erfreut und die drei Arbeitsplätze auf Dauer gesichert sind.

 

Jugendliche aus Deutschland besuchen 2010 Pskow

Im Sommer 2010 wird es in Kooperation mit der Kirchengemeinde Mülheim-Broich eine Fahrt nach Pskow geben. Deutsche und Jugendliche werden gemeinsam auf dem Gelände der Werkstätten arbeiten. Ziel ist das bessere Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen und der Arbeit der Initiative Pskow, so dass die Jugendlichen dann auch als Multiplikatoren wirken können. Weitere Informationen und Anmeldung von Interessenten bei jonaswiedner@yahoo.de.

 

 

Mitgliederversammlung am 21. November 2009 in Wassenberg

Stadtdirektor Han Luzin muss Teilnahme absagen [mehr]

 

Die Kooperation in Russland für Menschen mit geistigen Behinderungen wird konkret

Naltschik ist eine Gebietshauptstadt im Vorland des Kaukasus im südwestlichen Russland. Dort fand im September 2009 eine Tagung statt mit dem Ziel, die Situation behinderter Menschen auch jenseits des Schulalters zu verändern. Direktor Hussein von der Förderschule in Naltschik ist bereit, Räume seiner Schule für die Einrichtung einer Beschützenden Werkstatt zur Verfügung zu stellen. Die Initiative Pskow könnte die Gründung beratend begleiten. Im nächsten Jahr sollen ähnliche Tagungen in Minsk, Irkutsk, Petrosawodsk und Nischnij Nowgorod stattfinden.

 

Altenarbeit trägt Früchte

Die Fortbildung für leitende Mitarbeiter in Altenheimen des Oblast Pskow kommt weiter voran. Das stellte Ulrich Hack, Stellvertretender Geschäftsführer der IP, bei einem Auswertungsbesuch im August fest. Zwei Einrichtungen wurden durch den Oblast hervorragend saniert. Die Heimleiter, die am Fortbildungsangebot der IP teilgenommen haben, treffen sich zu regelmäßigen Gesprächen, eine interne Fortbildung ist aufgenommen worden.

Im Jahr 2008 wurde die IP vom Oblast Pskow gefragt, ob ihr Bildungsinstitut für die sozialen Bereiche in Pskow eine Fortbildung für leitende Mitarbeiter in Altenheimen des Oblast durchführen könne. Gouverneur Andrej Turtschak hat die Häuser, die im Umbau sind, besucht und die Arbeiten gut geheißen.

 

Wirtschaft und Werkstatt - ein Tag in Pskow

Am 13. November 2009 wird in Pskow ein Treffen zwischen den Leitern von drei deutschen Werkstätten, Vertretern der Beschützenden Werkstätten in Pskow und Wirtschaftsexperten aus Pskow und Umgebung stattfinden. Motto: „Beschützende Werkstätten – ein leistungsstarker Partner für die Wirtschaft“. Es soll eine Veranstaltung mit 25 bis 30 Experten aus Russland und Deutschland sein, bei dem die Leistungsfähigkeit einer Werkstatt für behinderte Menschen demonstriert werden soll. Einen abendlichen Empfang durch das deutsche Generalkonsulat St. Petersburg wird Generalkonsul Peter Schaller eröffnen.

 

Neues Angebot der Initiative Pskow für die Medien

Neben dem Newsletter und dem Rundbrief für die Mitglieder wird auf der Homepage der Initiative ein neuer Dienst für die Medien, vor allem für die Redaktionen von Gemeindebriefen, eingerichtet. Er bringt grundsätzliche und aktuelle Artikel, dazu Fotos, zur Auswahl für die Redaktionen. Das Ziel ist, die IP noch weiter bekannt zu machen, bzw. zusätzliche Aufmerksamkeit bei denen zu gewinnen, die sie bereits kennen.

Gemeindebrief- und andere Redaktionen, die diesen neuen Dienst kostenlos beziehen wollen, schicken bitte eine kurze Notiz an die Mail-Adresse dieses Newsletter.

 

Vortrag von Hans Paskert in Wolgograd

Auf Einladung der Stiftung West-Östliche Beziehungen (und von ihr finanziert) reiste eine kleine Delegation der Initiative Pskow Ende Juni zu einer Konferenz über Städtepartnerschaften nach Wolgograd. Der Vortrag, den Hans Paskert dort hielt, endet mit der These: „So mühsam es ist, wir müssen erreichen, dass wenigstens ein Teil unserer russischen Mitbürger anfängt umzudenken. Die Veränderungen müssen in den Köpfen der Menschen beginnen und begriffen werden.“

[Der Vortrag im Wortlaut] [Vortrag als doc-Dokument im Download]

 

Bundesverdienstkreuz für Dieter Bach

Die Staatskanzlei NRW teilte kürzlich mit, dass Ministerpräsident Jürgen Rüttgers dem Geschäftsführer der Initiative Pskow, Dr. Dieter Bach, Ende September 2009 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland überreichen wird. [mehr]

 

Putin kofinanziert Auftritt der Pskower Brassband 2010

Die Brassband des Pskower Waisenhauses kommt nach dem großen Erfolg 2008 im Jahr 2010 erneut zu einer Konzerttournee nach Deutschland. Der russische Premierminister Wladimir Putin hat eine anteilige Finanzierung der Reise von 15.000 € zugesagt. [mehr]

 

Sponsorenlauf für Pskow

Schülerinnen und Schüler der Schule zum Broch, einer Förderschule für geistige Entwicklung in Merzig/Saarland, sowie des dortigen Gymnasiums am Stefansberg und Kindergartenkinder aus dem benachbarten Merchingen nahmen Mitte Juni an einem Sponsorenlauf zugunsten der der Beschützenden Einrichtungen in Pskow teil. [mehr]

 

Hohes Spendenergebnis für Pskow durch „chrismon

Im Juni 2009 hatte die evangelische Zeitschrift „chrismon“ in ihrer Rubrik „projekt“ die Initiative Pskow vorgestellt und die Nummer unseres Spendenkontos genannt. Bis zum 15. August 2009 waren daraufhin 8.645,00 € eingegangen. [mehr]

 

Schockenhoff: Humanitäre Hilfe für Russland weiter wichtig

Dr. Andreas Schockenhoff MdB, seit März 2006 Russlandkoordinator im Auswärtigen Amt, hielt im Februar 2009 eine Rede im Auswärtigen Amt, die auch für die Arbeit der Initiative Pskow relevant ist. [mehr]

 

Klaus Eberl über unseren Umgang mit Behinderungen

Ein Vortrag des Vorsitzenden der IP, OKR Klaus Eberl: „Von der Überwindung der Mauern. 150 Jahre Wechselwirkungen zwischen Theologie und den Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen“ ist ab sofort im Internet nachzulesen.  (ganzer Text als pdf)

 

Veränderungen im Pskower Hospiz

Wegen der häufigen Brände in russischen Altersheimen wurden die Brandbestimmungen sehr verschärft. Dr. Ludmilla Stepanowa, die Leiterin des Hospizes, hat alle fehlenden Vorrichtungen sofort zusammengestellt. (mehr)

 

Neues aus den Werkstätten

In der Holzverarbeitung liegen neue Aufträge vor für didaktisches Material aus Moskau. Die Initiative Pskow hat eine Kartonagemaschine zum Preis von 8.500 € gekauft. Der Bus ist gekauft. (mehr)

 

Unser Laden in Pskow mit neuer Funktion

Große Hoffnung wird im gesamten Projekt auf den Laden gesetzt, der vom HPZ nicht mehr genutzt wird und von Andrej Zarjow der Werkstatt angeboten wurde. Eile ist geboten, da viele Anfragen bestehen, um diese Räume durch andere Interessenten zu übernehmen. (mehr)

 

Drei neue Zivildienstleistende

Ab 1. September 2009 arbeiten für 11 Monate in Pskow: Marlon Eraerds und Niklas Jabs im HPZ und in den Werkstätten Tobias Zimmermann. Als Projekt wollen sie für einen Minitrecker sammeln, der beiden Einrichtungen zur Verfügung steht. (mehr)

 

Lions-Club Selfkant besucht Pskow

Der Vorsitzende der Initiative Pskow, Klaus Eberl, hatte den Lions-Club Selfkant zu einem Besuch in Pskow eingeladen. Der Besuch fand im Juni statt. (mehr)

 

Veränderungen im Pskower Hospiz

Wegen der häufigen Brände in russischen Altersheimen wurden die Brandbestimmungen sehr verschärft. Dr. Ludmilla Stepanowa, die Leiterin des Hospizes, hat alle fehlenden Vorrichtungen sofort zusammengestellt. Die Prüfungskommission vor Ort war mit der bisherigen Einrichtung und den Verbesserungsvorschlägen sehr zufrieden und hat das dafür benötigte Geld zugesagt. Frau Stepanowa möchte auch die deutschen Rettungsliegen in diesem Zusammenhang anschaffen.

Wegen einer neuen Verordnung, dass absolut nicht gehfähige Kranke nur noch im Erdgeschoss liegen dürfen, bleiben für die zweite Etage nur 7 Personen übrig. Die frei werdenden Räume (bisher 24 Kranke) sollen neu. genutzt werden. So soll ein Zimmer für die Angehörigen von Verstorbenen als würdiger Raum der Verabschiedung gestaltet werden.

 

Weiterbildung in Altenpflege wird weitergeführt

Die praxisorientierte Weiterbildung für Mitarbeiter in der Altenpflege (Mittlere Ebene) soll im 2. Halbjahr durchgeführt werden, auch wenn noch keine Mittel von deutscher Seite vorliegen. Gedacht ist an 2 x 20 Mitarbeiter, die in zwei Wochen insgesamt 100 Stunden Unterricht erhalten. Lehrende können sein: Dozenten und Professoren aus der staatlichen Universität, Multiplikatoren aus der Heilerziehungspflege und versierte Praktiker aus der Altenpflege, welche die gemachten Erfahrungen jetzt schon zielgerichtet in ihrer Arbeit einsetzen. Insgesamt sind das 8 – 10 Dozenten. Durch Dr. Natalij Kourtschanowa wird ein Lehrplan dafür vorgelegt. Die deutsche Seite ist zu Beratungen über Internet jederzeit bereit.

 

Neue Aufträge für die Werkstätten

In der Holzverarbeitung liegen neue Aufträge vor für didaktisches Material aus Moskau; hergestellt werden Ausstattungsgegenstände für Datschen wie große Holzkatzen, Hähne usw. Auch für die übrigen Abteilungen gibt es neue Aufträge. In der Gärtnerei wird die Tulpenzucht vorbereitet für den Frauentag im März. Die Verhandlungen mit einer Pflanzenschule werden geführt. Die Wäscherei soll Aufträge von Bavaria erhalten. Gewaschen werden soll auch für  Serviceaufträge besonders verschmutzter Wäsche.Keine Aufträge liegen vor in der Näherei und in der Kartonageabteilung. Weiter hergestellt werden hier die Umschläge.

 

Kartonage – ein neuer Arbeitsbereich für die Werkstätten

Die Initiative Pskow hat eine Kartonagemaschine zum Preis von 8.500 € gekauft. Die Maschine wird der Werkstatt zur Verfügung gestellt. Die Werkstatt zahlt die Maschine in Produkten ab. Nach Abbezahlung der ganzen Summe geht die Maschine in das Eigentum der Werkstatt über. Eine Vereinbarung darüber wurde ausgestellt und von beiden Seiten unterschrieben.

 

Bus für die Werkstätten

Der Bus ist gekauft und mit 32.000 € bezahlt. Er steht noch bei der Verkaufsfirma in Minden. Der Sitzungstermin der russischen Kommission zur Freigabe ist noch nicht bekannt. Sobald die Freigabe zur Einfuhr aus Moskau vorliegt, erhält Valerij Andreew die Nachricht, von welchem Hafen aus der Bus mit der Güterfähre verschickt wird. Er klärt inzwischen den Zollweg Deutschland – St. Petersburg. Die Werkstatt ist bei der Ankunft des Busses mit zwei Personen in St. Petersburg und übernimmt den weiteren Weg. Anschließend geht der Bus per Schenkung von der IP in den Besitz der Stadt Pskow über.

 

Unser Laden in Pskow mit neuer Funktion

Große Hoffnung wird im gesamten Projekt auf den Laden gesetzt, der vom HPZ nicht mehr genutzt wird und von Andrej Zarjow der Werkstatt angeboten wurde. Eile ist geboten, da viele Anfragen bestehen, um diese Räume durch andere Interessenten zu übernehmen. Schwerpunkte für den Laden können sein: Annahme von Aufträgen für Wäsche, Rollstühle, Fahrräder, Textilien zum Bedrucken, Kartonage, Gärtnerei, Bügeln von Hemden, u. U. Mangeln, Verkauf von Produkten, u. U kleines Büro für Sozialberatung. Im Laden können die Behinderten der Werkstatt arbeiten unter dem Dach des Behindertenfonds, da nur er das Recht hat, ein solches Geschäft zu führen. Verkauft werden dürfen nur eigene Produkte auf nicht kommerzieller Basis. Nach der Besichtigung des Ladens durch Larissa Fedotowa, Valerij Andreew, Alexandra Pyshowa, Hans Paskert und Dieter Bach wird noch einmal überlegt, ob der Laden in dieser Lage geeignet ist. Die Vor- und Nachteile werden abgewogen. Es wurde einmütig beschlossen, den Laden jetzt zu übernehmen.

 

Deutsche Senioren arbeiten in Pskow

Auch im Jahr 2009 kommen zwei Seniorengruppen nach Pskow. Vier Teilnehmer vom 10.-31.Mai und drei vom 3.-21. Juni. Die Arbeiten: Betonsanierung am 1. Gewächshaus: Der lose Beton wird abgetragen. Die sichtbar gewordenen Risse werden mit einer dehnbaren Masse ausgefüllt. Eine Schicht wird aufgetragen bei der das Wasser nach außen abläuft. Die Platten um das 2. Treibhaus sollen im Sandbett neu verlegt werden. Fünf Häuser werden von außen angestrichen. Die Seniorengruppen wohnen im Bildungszentrum.

 

NEU: Komplette Krippe aus der Werkstatt für  Behinderte

 

Auch nach der Advents- und Weihnachtszeit erfreut sich die Krippe, das neue Holzprodukt aus den Pskower Werkstätten, großer Beliebtheit. Es wurde ein ausdrucksstarkes Sammelobjekt geschaffen, dass in den folgenden Jahren noch erweitert werden kann. Die Entwürfe stammen von Jochen Leyendecker. Bisher besteht die Krippe aus 17 Teilen vom Kind der Krippe über Engel und Hirten hin bis zu den Königen. Jede Figur wurde von jungen Menschen mit geistiger Behinderung in Handarbeit aus zwei bis drei Zentimeter starkem Holz gefertigt. [> Werkstattprodukte]

 

Warum wir uns in Russland engagieren

Warum engagiert Ihr Euch gerade in Russland, und warum sollen wir dafür spenden?“ werden wir oft gefragt. Ist Russland nicht ein reiches Land mit einem Wirtschaftswachstum von 6 - 7%? Kaufen die Russen nicht ganze Fußballclubs wie Herr Abramowitsch in London oder steigt nicht Gasprom millionenschwer bei Schalke 04 ein? Wissen wir nicht aus vielen Urlaubsländern, wie Russen dort ihr Geld mit vollen Händen ausgeben? Ja, all das stimmt. Und dennoch ist Russland in vielen sozialen Bereichen ein Entwicklungsland geblieben. [weiter]

 

In 8. Generation: Zivildienst und Freiwilliges Soziales Jahr

In den Werkstätten oder im Heilpädagogischen Zentrum in Pskow können junge Frauen und Männer ihren Zivildienst, den Anderen Dienst im Ausland oder das Freiwillige Soziale Jahr absolvieren. Sie arbeiten in der Schule oder in den Werkstätten mit den behinderten Menschen, und keiner von den bisher mehr als 20 Jugendlichen hat es bisher bereut. Sie wohnen in Pskow in einem Einzelzimmer mit Dusche und Toilette, bekommen monatlich 150 Euro Taschengeld, zwei Flüge zwischen Düsseldorf und St. Petersburg. Alle Kassen werden für sie übernommen.

Der Arbeitsbeginn ist zu jeder Zeit im Jahr möglich. Alle Formalitäten werden durch die Initiative erledigt. Interessenten werden gebeten, sich bei der auf der letzten Seite angegebenen Adresse zu melden.

> Erlebnisbericht von Fabian Bach

 

Mitgliederversammlung 2008

Im Wortlaut: Vortrag von Dieter Bach und Ekkehard Pohlmann-Heinze: Die aktuelle Situation in Russland und die Folgen für unsere Arbeit / Einführung in die Diskussion auf der Mitgliederversammlung 2008 [hier]

Lesen Sie hier den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. [Download, 2 MB]