Spendenaktion Weihnachten 2009

70.745 Euro hat unsere Weihnachtssammlung erbracht. Im letzten Rundbrief hatten wir Sie, unsere Leser, gebeten, die tägliche warme Mahlzeit, die im HPZ und in den Werkstätten ausgegeben wird, weiterhin möglich zu machen. Außerdem sollen die Spenden dazu verwendet werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im HPZ und in den Werkstätten zu dem niedrigen Gehalt, das sie von der Stadt Pskow erhalten, einen Zuschuss zu

zahlen. Beides wird dank Ihrer Spenden weiterhin möglich sein. Dazu haben Sie, die Mitglieder und viele weitere an unserer Arbeit Interessierte, auch viele rheinische Gemeinden, großzügig beigetragen. Ihnen allen sagen wir unseren

herzlichen Dank!

Martha Vahrenkamp, Dieter Bach

 

Im Einzelnen gingen im Zeitraum: 15.11.2009 - 11.02.2010 ein:

Für allgemeine Aufgaben                                  1.450 €

Für die Weihnachtsspende allgemein     32.200 €

Für die Werkstätten                                          22.800 €

Für die warme Mahlzeit der Werkstätten             5.950 €

Für das HPZ (Warme Mahlzeit)              4.000 €

Für das Hospiz                                                1.000 €

Für Medikamente                                             1.000€

Für Soldatengräber                                          300 €

Für das Projekt Werkpädagogik                       1.800 €

Für Sonstiges                                      245 €

                                                                       ________

70.745 €

Im Jahr 2008/2009 hatte die Weihnachtssammlung 63.331,08 Euro erbracht.

 

Es kam nicht nur Geld, es kamen auch diesmal viele Briefe in Verbindung mit unserer Weihnachtsaktion. Hier einige Auszüge:

 

„Seit Sie vor einem Jahr Ihren Vortrag in unserer Gemeinde hielten, weiß ich, welchem Schicksal Menschen mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung in Russland ausgesetzt sind. Deshalb gehen meine regelmäßigen Spenden an Sie in der Hoffnung, dass der Entwürdigung endlich Einhalt geboten wird.“ J.W.

 

„Ich habe in Ihren Veröffentlichungen gelesen, dass der Einsatz nicht nur der Stadt Pskow gilt, sondern dass er zu einem Modell für Russland wird, an dem man erkennen kann, wie eine soziale Stadt beschaffen sein sollte. Dazu leiste ich gern meinen Beitrag.“ M.S.

 

„Wie kann man nur mit Frau und Kind von 120 € leben, wenn das Lebensminimum bei 150 € liegt? Und ich weiß, wie teuer inzwischen Lebensmittel und Wohnungen in Russland sind. Ich unterstütze Sie, damit Sie der größten Not begegnen können.“ N.V.

 

„Ich bin dem Aufruf zu Spenden gegenüber sehr misstrauisch, hört man doch immer wieder, dass das Geld in falsche Kanäle geleitet wird. Aber Ihr Modell der ehrenamtlichen Arbeit hat mich überzeugt. Deshalb möchte ich Ihnen helfen, damit Sie helfen können.“ R.H.