Pskow – von der
zerstörten zur sozialen Stadt - Unsere neue Wanderausstellung
Auf
21 Tafeln im Format DIN A 0 gibt die neue Wanderausstellung der Initiative
Pskow eine kompakte, farbige, lebendige Information über deren Arbeit. Nach
einer kurzen Einführung in die Geschichte der Stadt Pskow und der Initiative
(demnächst ist es 20 Jahre her, dass die ersten vorsichtigen Kontakte geknüpft
wurden) wird sehr anschaulich die Arbeit des Heilpädagogischen Zentrums, der
Werkstätten, der Säuglingsstation, des Frühförderzentrums, des Hospizes und
zahlreicher weiterer Projekte unter dem Dach der Initiative Pskow vorgestellt. Das
geschieht durch eindrucksvolle Fotos, kurze erläuternde Texte und – das ist neu
gegenüber der Vorgänger-Ausstellung „Spuren in die Zukunft“ – durch die
Vorstellung einzelner Menschen in den verschiedenen Projekten.
Lebendige Beispiele
So
lernen wir Grischa kennen, den man als einjähriges Kleinkind unterernährt und
völlig apathisch im Pskower Bahnhof fand. Er wurde im „Dach der Geborgenheit“
aufgenommen, dort nicht nur körperlich aufgepäppelt, sondern vor allem auch
psychologisch betreut. Nach zwei Monaten: sein erstes Lächeln, erster Schritt
seiner emotionalen Entwicklung hin zu einem neugierigen, zutraulichen Kind. Im
Alter von drei Jahren wurde Grischa von einem schwedischen Ehepaar adoptiert.
Oder da ist Julia aus dem HPZ, oder Irina aus den Werkstätten …
Solche
Beschreibungen machen anschaulich, was in Pskow geschieht, warum diese Arbeit
so wichtig ist. Aber die Ausstellung zeigt auch den Einsatz auf russischer und
deutscher Seite, das Engagement der vielen Einzelspender und der Stiftungen,
die diese Entwicklung „von der zerstörten zur sozialen Stadt“ möglich gemacht
haben und weiter ermöglichen. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich weiter zu
informieren und selbst mitzumachen bei der Initiative Pskow.
Technisches
Die
21 Tafeln und ihre Ständer sind leicht zu transportieren und aufzustellen.
Kirchen, Gemeindehäuser, aber auch Rathäuser und andere öffentliche Gebäude
sind geeignete Orte dafür. Hier ist die Phantasie unserer Mitglieder gefragt.
Über die noch freien Termine geben Ulrich Hack (Tel. 0202-309 8654) und Dieter
Bach (s. Impressum) Auskunft. Einen unvollkommenen, weil notwendig enorm
verkleinerten Eindruck von der Ausstellung kann man im Internet bekommen: www.initiativepskow.de, und dann die
Rubrik „Veröffentlichungen“ anklicken. Die alte Ausstellung wurde an etwa 25
verschiedenen Orten gezeigt. Wenn man durchschnittlich nur 300 Besucher
ansetzt, hätten 7.500 Menschen diese Ausstellung gesehen. Für die neue wird es
demnächst ein Begleitheft und eine Powerpoint-Präsentation geben. Darüber und
über mögliche Referenten zur Ergänzung der Ausstellung informieren Dieter Bach
und Ulrich Hack.
Ekkehard
Pohlmann-Heinze
Die
von Jochen Leyendecker graphisch gestaltete Ausstellung über „Pskow 1941-2011 -
Von der zerstörten zur sozialen Stadt“ wurde auf der Mitgliederversammlung der
Initiative Pskow im November 2009 eröffnet. Die Ausstellung kann in Kirchen,
Gemeindehäusern und anderen öffentlichen Gebäuden gezeigt werden.
Ausstellungstafeln
als pdf-Druck anschauen (11 MB)
Terminabsprachen
über Dieter Bach